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Decks – das passende Modell für den individuellen Fahrstil

DecksDas Longboard Deck bildet einen zentralen Bestandteil eines Longboards und unterscheidet sich in den meisten Fällen meist deutlich in der Optik von einem Skateboard. Das passende Longboard Deck ist entscheidend für einen harmonischen und unbeschwerten Fahrstil und sollte immer sehr sorgfältig für jeden Longboard-Fahrer ausgewählt werden. Als Anfänger kann man sich bei der großen Auswahl an verschiedenen Subtypen leicht überfordert fühlen. In diesem Artikel werden Ihnen die verschiedenen Subtypen und Formen vorgestellt und Hinweise darauf gegeben, was Sie bei dem Kauf eines Longboard-Decks beachten müssen.

Deck Test 2017

Das Longboard-Deck im kurzen Überblick

DecksEin Longboard besteht in der Regel aus Rollen, Achsen, Kugellagern, weiterem Zubehör und einer Stellfläche, dem sogenannten Deck, dass in der Regel an der Frontseite, der Nose, abgerundet ist und am Ende, dem Tail, etwas spitzer zuläuft. Ein Großteil der im Handel erhältlichen Decks besteht aus harten Hölzern, wie etwa kanadischem Ahornholz oder auch Bambus. Seltener findet sich ein Deck aus Holz der Pappel, der Linde oder Esche. Für ein Deck werden mehrere Lagen Holz mittels Harzen oder Leim unter starkem Druck miteinander verklebt.

Anders als bei Skateboards werden bei Longboard Decks auch gerne andere Materialien beigemischt, etwa Fiberglas oder Epoxydharz.  Die Länge der Longboards wird häufig in der amerikanischen Maßeinheit Inch angegeben, wobei ein Inch 2,54 Zentimetern entspricht. Während ein Skateboard Deck die Standardmaße von 80 Zentimeter Länge und 20 Zentimeter Breite aufweist, ist ein Longbaord Deck in der Regel deutlich länger – je nach Modell zwischen 90 und 150 Zentimeter lang.

Longboard Deck kaufen – Was muss ich beachten?

Es gibt die Möglichkeit, Komplettboards zu kaufen, die schon fertig montiert sind und deren Einzelkomponenten aufeinander abgestimmt sind oder die Option, sich ein eigenes Brett zusammen zu stellen. Diese Variante ist gerade bei geübteren Skatern sehr beliebt, da sie so oft das Deck gestalten können und die Möglichkeit haben, alle Teile so zu wählen, dass sie genau auf ihre Bedürfnisse abgestimmt. Die Wahl des passenden Decks hängt von dem angestrebten Verwendungszweck ab, da es verschiedene Deck Formen für die unterschiedlichen Fahrstile gibt und auch von der Größe, dem Gewicht und der Schuhgröße des Skaters. Die Breite des Decks sollte unbedingt auf die Größe der Füße abgestimmt sein und die Länge sollte zu der Körpergröße des Skaters passen, damit dieser einen guten Stand und eine optimale Kontrolle hat. Je schwerer die Person, desto mehr flext das Board. Einige Anbieter führen verschiedene Flexstufen für die einzelnen Gewichtsklassen, wie Flex 1, Flex 2 und Flex 3.

Tipp! Auch die Montageart kann variieren und dabei die Stabilität stark beeinflussen. Am beliebtesten ist die Boardart Drop Through, bei der die Achse von oben durch das Board montiert wird.

Verschiedene Subtypen – verschiedene Formen

Die Deck Formen bringen natürlich verschiedene Eigenschaften mit sich. Aktuell werden in der Regel folgende Subtypen unterschieden:

  • Downhill
  • Freeride
  • Carving
  • Cruising
  • Slalom
Variante Hinweise
Downhill-Deck  Das Downhill-Deck weist einen sogenannten Drop auf, einen tieferen Standpunkt. Durch diesen wird das Schlingern der Achsen stark eingeschränkt, sodass das Erreichen von Geschwindigkeiten von 100 Stundenkilometern und mehr kein Problem darstellt.
Freeride-Deck Das Freeride-Deck ist ebenfalls auf das Erreichen von Geschwindigkeit ausgelegt. Dennoch lassen sich hier auch Modelle mit Flex finden. Meist handelt es sich um Twin-Tip-Decls, die weder Nose noch Tail aufweisen und symmetrisch sind. Seltener gibt es das Freeride-Deck auch mit Tail- und Nosekicks. Auch diese Decks sind meist mit Drop Through.
Carving Longboard Das Carving Longboard Deck ist meist deutlich flexibler, da bei diesem Fahrstil keine hohen Geschwindigkeiten im Vordergrund stehen, sondern tiefe Turns. Eine Aussparung oder Ausschnitte verhindern das Aufeinandertreffen von Rollen und Deck. Zudem ist das Deck leicht nach oben gewölbt, um für mehr Flex zu sorgen.
Cruising Longboard Das Cruising Longboard Deck sieht wie ein langgezogenes Skateboard Deck aus und ist meist mit einem Tail, häufig auch einer Nose gefertigt, wodurch auch das Ausüben von Tricks wie Airs und Ollies möglich ist. Besonders beliebt ist die traditionelle Pintail-Form bei dieser Art von Longboard Deck.
Slalom-Deck Das Slalom-Deck unterscheidet sich deutlich von den anderen Longboard-Decks, da es nur eine Länge von 60 bis 90 Zentimetern aufweist. Es ist besonders wendig und leicht zu transportieren. Einige Longboarder sind allerdings der Meinung, dass diese Art von Deck nicht mehr zu den Longboard-Decks gezählt werden sollte, weil es vergleichsweise kurz ist.

Longboard Deck kaufen – führende Marken

Egal ob Sie das Deck selber gestalten wollen oder ein fertiges Board kaufen möchten – die aktuellen Longboard Marken bieten die verschiedenen Deck Designs, Größen und Subtypen an. Coole Designs sind dann ideal, wenn Sie sich an das Deck gestalten noch nicht selbst heran trauen. Ansonsten gibt es die Longboard Decks blank. Führende Marken auf dem Gebiet sind unter anderem

Der Hinweis ‘deck only’ deutet darauf hin, dass Sie nur das Brett kaufen.

Vor- und Nachteile von hochwertigen Decks

  • besserer Halt
  • tolle Optik
  • verschiedene Flexstufen erhältlich
  • erfordert Fachwissen beim Zusammenbau

Longboard Deck günstig kaufen dank Preisvergleich

Ein gutes Deck ist nicht unbedingt billig. Achten Sie bei dem kauf nicht nur auf Preise, sondern auch auf die Empfehlung von erfahrenen Skatern. Decks kaufen können Sie nicht nur im Skateshop, sondern auch im Online Shop. Die Erfahrungen zeigen, dass Sie im Vergleich zu anderen Anbietern hier sehr günstig bestellen können, wenn Sie aktuelle Angebote nutzen.

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