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Sicher longboarden bei schlechten Wetter

Waketec LongboardsWenn das Wetter mal wieder so richtig schlecht ist, haben viele von vornherein keine Lust, auf ihr Longboard zu steigen. Zu nass, zu rutschig, zu kalt. Zu sagen, dass man bei schlechtem Wetter überhaupt nicht longboarden kann, ist allerdings falsch. Tatsächlich ist es möglich – wenn Sie sich der Gefahren bewusst sind und darauf achten, nichts zu überstützen. Dann kommen Sie auch bei Regen sicher an Ihr Ziel.

Nasser Boden – Darauf müssen Sie achten

Sicher longboarden bei schlechten WetterWenn der Boden, auf dem Sie sich bewegen, regennass ist, bedeutet das für Sie in erster Linie: Vorsicht. Nass bedeutet nämlich auch immer rutschig. Der Grund hierfür: Die Rollen vom Longboard sind in der Regel breit und glatt. Ihre Oberfläche sorgt dafür, dass das Wasser nur schwer entweichen kann. Stattdessen „surft“ das Longboard auf einem dünnen Feuchtigkeitsfilm und kann unter Umständen nur schwer gesteuert werden.

Daher gilt immer: Vorsichtig und mit Nachsicht fahren. Verzichten Sie demzufolge auf Spielereien und Tricks – erst recht, wenn Sie noch nicht lange auf dem Longboard stehen. Bedenken Sie außerdem: Schlechtes Wetter ist für jeden Verkehrsteilnehmer eine Herausforderung. Achten Sie daher auch besonders auf andere Menschen und Fahrzeuge und seien Sie immer reaktionsbereit.

Info: Hohe Geschwindigkeiten werden Sie bei schlechtem Wetter kaum auf Ihrem Longboard erreichen. Ganz im Gegenteil: Es ist viel wahrscheinlicher, dass der Regen Ihre Rollen ausbremst und Sie unter Umständen sogar zum Stehen kommen. Das ist allerdings immer noch besser, als die Kontrolle über das Longboard zu verlieren.

Was tun bei Aquaplaning?

Wie oben bereits erwähnt, besteht bei schlechtem Wetter immer die Gefahr, dass Sie auf einem dünnen Regenwasser-Film fahren, der Aquaplaning hervorruft. In einer solchen Situation kann es passieren, dass Sie Ihr Longboard weder bremsen noch lenken können. Damit Sie dennoch die Kontrolle über das Board bewahren, ist es immer empfehlenswert, nur langsam und vorsichtig zu fahren, wenn das Wetter schlecht ist. Dann haben Sie immer noch am ehesten die Möglichkeit, rechtzeitig bei drohendem Aquaplaning zu reagieren.

Sie wollen keine Rücksicht auf die Wetterlage nehmen und dem „Surf-Effekt“ von Vornherein schon im Vorfeld entgehen? Dann lohnt es sich für Sie, etwas mehr Geld in spezielle Wheels zu investieren. Die Sharkwheels weisen zum Beispiel eine sehr spezielle Form auf, die sich unter anderem durch mehrere Rillen auszeichnet. Diese Rillen sorgen dafür, dass das Regenwasser „abtransportiert“ wird und nicht unter den Rollen bleibt. Das Resultat ist eine wesentlich sicherere Fahrweise bei nasser Fahrbahn.

Körper und Kopf schützen

Longboarding ist immer – egal bei welchem Wetter – mit einem gewissen Risiko verbunden. Daher sollten Sie stets, vor allem wenn Sie noch Anfänger sind, auf einen umfassenden Schutz achten. Dieser ist umso wichtiger, wenn es draußen nass und grau ist. Ein unachtsamer Moment reicht dann nämlich aus, um einen gefährlichen Unfall hervorzurufen. Wer dann nicht ausreichend geschützt ist, riskiert schwere Verletzungen. Die richtige Schutzkleidung zum Longboarden bei schlechtem Wetter sieht folgende Bestandteile vor:

  • Helm
  • Handgelenk-Schützer
  • Ellbogen-Schützer
  • Knie-Schützer
  • Langes Shirt
  • Lange Hose

Nicht nur die Protektoren an sich, sondern auch lange Kleidung hilft dabei, die Haut vor Schürfwunden zu schützen. Damit das auch wirklich der Fall ist, müssen Sie im besonderen Maß auf die Qualität der Kleidung achten.

Tipp: Sie sind mit Ihrem Longboard auch am Abend und in der Nacht unterwegs? Dann gehört es auch zu den Schutzmaßnahmen, dass Sie sich selbst mit Reflektoren und vielleicht auch einem Licht (zum Beispiel einer Fahrradstecklampe) ausstatten. Diese Utensilien sind unverzichtbar, wenn Sie von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden wollen.

Regen – eine besondere Herausforderung für das Longboard

Bedenken Sie beim Longboarden im Regen oder an feucht-kalten Tagen auch immer, dass das nicht nur für Sie, sondern auch Ihr Board eine besondere Gefahr darstellen kann. Tatsächlich kann gesagt werden, dass sich Longboards und Wasser nur bedingt vertragen. Der Grund: Die Feuchtigkeit dringt in das Holz ein und sorgt dafür, dass das Deck nach und nach aufquillt.

Vor allem, wenn das Longboard schon lang in Benutzung ist, kann es passieren, dass viel Wasser in das Innere vom Deck eindringt. Wenn Sie große Beschädigungen am Holz feststellen und dennoch auch bei schlechtem Wetter longboarden wollen, hilft es, wenn Sie die betroffenen Stellen mit Exposidharz „flicken“.

Ein anderer Teil vom Longboard, der Wasser überhaupt nicht mag, sind die Kugellager. Wenn diese häufig und lang mit Wasser in Berührung kommen, rosten sie schneller. Dass das alles andere als förderlich für das Fahrverhalten vom Longboard ist, dürfte an dieser Stelle klar sein.

Vor- und Nachteile des Longboardens bei schlechtem Wetter

  • aufregender Fahrspaß
  • große Herausforderung
  • hohe Verletzungsgefahr
  • erfordert Übung und Erfahrung

Longboard immer richtig trocknen

Damit Ihr Longboard die feuchtfröhliche Fahrt bei schlechtem Wetter immer gut übersteht, ist es wichtig, dass Sie es trocknen lassen. Hierbei kann jedoch einiges falsch gemacht werden. Gleich vorweg: Ein Longboard hat nichts auf der Heizung zu tun. Extrem hohe Temperaturen sorgen dafür, dass sich das Holz vom Deck zusammenzieht und danach brüchiger ist. Stattdessen sollten Sie die folgenden Tipps beachten:

Schritt Hinweise
Ausschütteln Schütteln Sie das Longboard kräftig, sodass das Wasser zum größten Teil aus den Kugellagern kommt
Trocknen
  • Bringen Sie das Longboard an einen Ort mit Zimmertemperatur
  • Lassen Sie das Longboard langsam trocknen
  • Prüfen Sie den Feuchtigkeitsgehalt mit der Hand

Longboarden bei schlechtem Wetter: Keinesfalls unmöglich, aber dennoch nicht empfehlenswert. Wenn Sie auch bei Regen und Sturm nicht auf Ihr Longboard verzichten wollen, müssen Sie unbedingt sicherstellen, dass Sie auf alle Gefahrensituationen vorbereitet sind. Achten Sie außerdem auf einen ausreichenden Schutz – sowohl für sich selbst als auch Ihrem Longboard-Modell.

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