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Sind Longboards auch für Kinder geeignet?

Aloha LongboardsOb als Transportmittel zur Schule oder als Hobby am Nachmittag mit Freunden im Park: Ihr Kind muss nicht in der Skaterszene zu Hause sein, um auf einem Longboard Spaß zu haben. Trotz allem sind Sie unsicher, ob das trendige Mini-Fahrzeug nicht noch zu gefährlich für Ihren Nachwuchs ist? Damit stehen Sie nicht allein. In unserem folgenden Ratgeber klären wie Sie auf, ab welchem Alter Ihr Kind gefahrlos auf einem Longboard unterwegs ist, welche Alternativen es gibt und worauf Sie achten sollten, um allen Seiten gerecht zu werden.

Wenig Risiko, viele Pluspunkte

Sind Longboards auch für Kinder geeignet?Selbstverständlich kennen Sie Ihr Kind am besten und wissen, wo es in seiner Entwicklung steht. So lassen einige Eltern ihre Kinder bereits mit fünf oder sechs Jahren auf einem Longboard fahren. Grundsätzlich beginnt sich ab einem Alter von rund zehn Jahren bei Kindern der Gleichgewichtssinn auszuprägen. Sie können die Balance besser halten als zuvor und entwickeln zudem ein Gefühl für Risiken. Alles in allem also ein perfektes Einstiegsalter für ein Longboard! Dabei hält das populäre Mini-Transportmittel zahlreiche weitere Vorteile für Ihren Nachwuchs bereit:

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Vor- und Nachteile von Longboards für Kinder

  • Krafttraining während des ständigen Anschiebens des Boards
  • Verbesserung der Körperspannung
  • Stärkung der Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit
  • Bewegung an der frischen Luft
  • Förderung von Beweglichkeit und Motorik
  • flexibles und leichtes Transportmittel
  • Verletzungsgefahr

Tipp: Lassen Sie Ihr Kind immer mit Helm, Knie- und Ellenbogenschützer fahren. Die Schutzausrüstung minimiert das Risiko bei möglichen Unfällen.

Wie sollte das Longboard beschaffen sein?

Zwar ähneln sich Longboards in ihrem Aufbau, doch unterscheiden sich durchaus in ihren Details. So finden sich andere Longboards für Kinder und Anfänger als für erfahrene und ältere Nutzer. Damit Ihr Kind Spaß hat und Sie sich nicht sorgen müssen, richten Sie die Auswahl des Longboards zunächst nach der Körpergröße und dem Gewicht Ihres Kindes aus. Zudem sollte das Board selbst nicht zu schwer sein, damit Ihr Kind es zwischendurch problemlos auch einmal tragen kann. Eine ausreichende Breite sorgt für hohe Stabilität, ein hoher Rollendurchmesser für eine einfache Beschleunigung.

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Arten und Typen im Detail

Der Aufbau eines Longboards folgt immer denselben Strukturen. Es wird in die Bestandteile Deck, Achsen, Rollen und Kugellager eingeteilt. Wählen Sie für die ersten Schritte Ihres Kindes auf einem Longboard ein möglichst breites und langsames Board mit tiefer Straßenlage.

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  • Materialwahl: Ahornholz und Bambus sind als Grundmaterialien äußerst beliebt für Longboards. Für die gewünschte Stabilität und Flexibilität werden ihnen bedarfsgerecht vielfach weitere Kunststoffe wie Glasfasern beigemischt. Achten Sie beim Longboard für Ihr Kind auf ein Anti-Rutsch-Material auf der Oberfläche des Decks. So kann es sich besser auch dann noch auf dem Board halten, verliert es einmal die Balance.
  • Breite: Breite Longboards sorgen für einen sicheren Halt und bieten Stabilität. Zwar können Kinder mit kleinen Füßen auch auf schmalen Longboards stehen. Doch auch die Kleinen bewegen während der Fahrt Ihre Füße und benötigen insofern Platz zum Manövrieren. Für Kinder bis zu zwölf Jahren mit einer Körpergröße von unter 160 cm und einer Schuhgröße von maximal 39 empfehlen Experten eine Deck-Breite von 18 oder 19 cm.
  • Biegsamkeit: Die Flexibilität des Boards wird grundsätzlich in drei Kategorien angegeben. Dabei gilt: Je niedriger die Flex-Stufe, desto starrer das Board. Suchen Sie für Kind zunächst ein Longboard mit einer hohen Flexibilität. Ein solches Modell lässt sich vor allem in Kurven besser kontrollieren und sorgt so für zusätzliche Sicherheit bei Fahranfängern. Vereinfacht wird das Manövrieren zudem durch einen Typ Longboard, bei dem die Enden ein wenig nach oben gebogen sind („Kicktail“).
  • Achsen: Durch ihren grundsätzlich längeren Achsabstand sind Longboards von Grund auf langsamer als Skateboards. Im Gegensatz zu „Top-Mount“-Achsen, die unter dem Deck montiert werden, werden die Achsen bei der Longboard Art “Drop-Through” von oben durch das Deck angebracht. So wird die Stabilität erhöht und der Schwerpunkt nach unten verlagert – Ihr Kind kann besser beschleunigen, ohne dabei zu sehr in die Knie gehen zu müssen.
  • Rollen: Entscheiden Sie sich für möglichst breite Rollen mit einem Durchmesser von bis zu 70 mm, schaffen Sie ein zusätzliches Sicherheitsmerkmal. Bei breiten Rollen erhitzen die Kugellager kaum. Sie gleichen leichte Unebenheiten gut aus, beschleunigen nicht so schnell wie schmalere Rollen und vermindern so die Gefahr eines Sturzes. Darüber hinaus sollten die Rollen für das Longboard Ihres Kindes möglichst weich sein: So haften sie besonders gut am Untergrund.

Sonderfall Mini Longboard

Sind Sie trotz allem noch nicht davon überzeugt, Ihr Kind auf einem herkömmlichen Longboard zur Schule schicken zu wollen, steht Ihnen die Möglichkeit offen, auf ein Mini Longboard zurückzugreifen.

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Auf diesen besonders kleinen Ausgaben ihrer größeren Brüder kann Ihr Kind auch beim besten Willen keine Tricks ausführen oder hohe Geschwindigkeiten aufnehmen. Das Board ist leicht zu kontrollieren und eignet sich perfekt für eine besonders sichere Fortbewegung. Die Unterschiede zu einem Longboard bestehen in

  • der kürzeren Länge von maximal 65 cm statt 90 cm plus
  • einem geringen Rollen- und größeren Achsabstand
  • dem besonders kurzen Deck

Hier die Unterschiede verschiedener Longboards inklusive der Mini-Variante auf einen Blick:

Downhill Longboard Carving Longboard Freeride Longboard Mini Longboard
Für Fortgeschrittene und Profis. Speziell für Bergab-Fahrten konzipiert Für Einsteiger, ideal zum gemächlichen Cruisen Vorläufer zum Downhill Longboard. Perfekt zum Üben leichter Bergab-Strecken Für Kinder und Anfänger
Erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h Hohe Wölbung des Decks ermöglicht gute Balance zu beiden Seiten Tiefer Schwerpunkt Mit maximal 65 cm sehr kurz

Hersteller von Kinder Longboards

Prinzipiell produzieren dieselben Hersteller Kinder Longboards, die auch die Modelle für Jugendliche und Erwachsene auf den Markt bringen. Für welche Marke Sie sich entscheiden, bleibt am Ende Ihrem Geschmack überlassen. Inzwischen bieten zahlreiche Hersteller hochwertige Modelle an. Werfen Sie unter anderem ein Blick auf Kinder Longboards der folgenden Unternehmen:

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Selbstverständlich spielt gerade bei Kindern auch die Optik ihres Longboards eine tragende Rolle – je cooler das Board, desto cooler ist man in der Schule … Obgleich Farbe und Muster auf dem Deck keine Auswirkung auf die Qualität des Boards haben, freut sich Ihr Nachwuchs sicher doppelt über einen trendigen Style bei seinem neuen Gefährt – das Sie ihm risikolos und ohne Weiteres schenken können!

Bildnachweise: Adobe Stock / Aboltin, Amazon / Aloha

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