Kugellager – damit das Longboard lange rollt

KugellagerDamit das Longboard gut läuft, braucht es schon ein ordentliches Kugellager. Diese gibt es in unterschiedlichen Ausführungen zu kaufen. Der Longboard Kugellager Test hat gezeigt, dass Kugellager nicht gleich Kugellager ist. Daher ist es wichtig, sich über die unterschiedlichen Produkte zu informieren. Welche Rolle spielt der ABEC-Wert? Was bedeutet ABEC 9 oder ABEC 11? Muss man das Kugellager reinigen? Wie kann man das Kugellager wechseln? Muss man Kugellager ölen? In diesem Bericht kann man sich die wichtigsten Informationen über das Longboard Kugellager einholen.

Kugellager Test 2017

Longboard Kugellager – was ist das?

KugellagerDas Kugellager wird benötigt, um das Longboard zum Rollen zu bringen. Dieses Teil wird einfach in die Rollen gesteckt und ist entscheidend für die Fahrperformance des Longboards. In der Fachsprache werden die Kugellager auch Bearings genannt. Anders als bei beispielsweise Achsen fällt die Entscheidung, welche Kugellager gekauft werden, bedeutend leichter. Denn die Kugellager haben alle die gleiche Größe und auch die gleichen Maße. Somit passen alle Marken in jedes Longboard. Um das Kugellager zu wechseln, sollte man das alte Kugellager herausholen. Das neue Kugellager wird nur mit dem Daumen in die Rolle gesteckt. Hierfür sollte niemals ein Werkzeug verwendet werden, denn sonst könnte das Lager zu Bruch gehen.

Longboard Kugellager – der ABEC

Der ABEC ist ein Wert, welcher die Genauigkeit bei der Produktion des Kugellagers angibt. Je höher dieser Wert ist, umso geringer ist die Fehlerquote. Ob man sich aber für ABEC 7, ABEC 9 oder ABEC 11 entscheidet, bleibt jedem Fahrer selbst überlassen. Der Longboard Kugellager Test hat gezeigt, dass ABEC 5  und ABEC 7 sich nicht wesentlich unterscheiden. Je höher der Wert, desto länger ist die Lebensdauer des Produktes. Kauft man sich nun ein Kugellager mit dem Wert ABEC 20, wird man garantiert einen langen Fahrspaß genießen können. Entscheidet man sich jedoch für ein Produkt mit einem niedrigen ABEC, so wird dieses Teil schneller Abnutzungserscheinungen zeigen. Der ABEC sagt nichts über die Qualität des Fahrspaßes aus.

Longboard Kugellager – die richtige Pflege

Um die Produkte lange zu verwenden, sollte man das Kugellager reinigen. Dies sollte in regelmäßigem Abstand durchgeführt werden. Das Kugellager für Longboard sollte frei von Sand und Staub gehalten werden. Auch Feuchtigkeit ist für dieses Teil nicht besonders gut. Um das Kugellager sauber zu bekommen, sollte man dieses zuerst von groben Verschmutzungen befreien und danach kann man mit einer Zahnbürste das Innere der Lager reinigen. Anschließend wird das Kugellager auf seine Funktion geprüft. Dazu das Longboard in die Höhe halten und die Rollen drehen. Befindet sich noch Schmutz zwischen den Rollen, so hört man ein leichtes Surren. Die Rollen sollten mit der Zahnbürste so lange gereinigt werden, bis dieses Geräusch verschwunden ist.  Auch sollte man die Kugellager ölen, um ein geschmeidiges Laufen zu garantieren.

Longboard Kugellager – welches Material?

Longboard Kugellager gibt es aus unterschiedlichen Materialien zu kaufen. Stahl, Keramik oder doch das Industriekugellager? Sehr beliebt sind die Kugellager aus Stahl. Diese sind günstig und haben eine lange Lebensdauer. Durch langen Fahrspaß kann durch Reibung Hitze erzeugt werden, was dazu führt, dass die Kugellager sich ausweiten. Bei einem Keramik Kugellager ist dies nicht der Fall, denn es entsteht weniger Hitze. Daher ist das Keramik Kugellager auf Dauer gesehen sicher die bessere Option. Man sollte jedoch bedenken, dass dieses auch etwas teurer ist.

Vor- und Nachteile von Stahl- und Keramikkugellagern

Da sowohl die Qualität als auch die Langlebigkeit der Kugellager maßgeblich vom Material abhängig sind, ist es sinnvoll, sich über die Vor- und Nachteile des jeweiligen Materials im Klaren zu sein. Der Großteil der Kugellager ist aus Stahl gefertigt. Dem stehen Kugellager aus Keramik gegenüber.

Vor- und Nachteile von Stahlkugellagern Vor- und Nachteile von Keramikkugellagern
  • Aus Titanium, Chrom oder hochwertigem Swiss-Stahl gefertigte Kugellager sind empfehlenswert und sogar rostfrei.
  • Für das gelegentliche Longboardfahren ist man damit schon gut ausgerüstet.
  • Gehärteter Karbonstahl hingegen ist nicht besonders langlebig und sollte ebenso wie Kugellager aus gepresstem, minderwertigem Reststahl gemieden werden.
  • Kugellager aus Keramik sind leichter als solche aus Stahl. Das ermöglicht eine schnellere Fahrt und das längere Rollen.
  • Sie sind zudem stabiler als Stahl und neigen kaum zu Rost. Ihre Unempfindlichkeit Wasser gegenüber und die Tatsache, dass sie sehr pflegeleicht sind, erhöhen den Fahrspaß.
  • Kugellager aus Keramik sind kostspieliger als solche aus Stahl.

Longboard Kugellager – der Kauf

Ob man sich nun neue Longboard Rollen mit Kugellager kauft oder nur das Kugellager für Longboard bleibt jedem selbst überlassen. Entscheidet man sich für eine Marke, wie etwa SKF oder TITUS, sollte man einen Preisvergleich in Erwägung ziehen. Das Internet bietet unzählige Möglichkeiten, um die Produkte zu bestellen. Ein weiterer Vorteil des Internets ist es, dass der Versand meist kostenlos angeboten wird und auch ein Vergleich der Preise ist unkompliziert möglich.

Tipp! Möchte man sich ein Longboard Kugellager kaufen, so ist es ratsam, sich die Empfehlung im Internet durchzulesen. Viele Berichte über die Erfahrungen der bisherigen Kunden können sehr aufschlussreich sein und nur so ist gewährleistet, dass man die besten Angebote findet und sich die Kugellager oder die Longboard Rollen mit Kugellager billig bestellen kann.

Der Ein- und Ausbau der Kugellager

Schritt Hinweise
Ausbau Wenn die Kugellager beim Fahren lauter werden oder das Longboard unrund fährt, müssen die Kugellager gereinigt werden. Dafür müssen sie aus dem Longboard entfernt werden. Dabei kann man am einfachsten wie folgt vorgehen:

  • Das Longboard auf eine erhöhte Fläche auf das Deck legen.
  • Nun kann mit einem T-Tool die Achsmutter eines Rads gelöst werden.
  • Jetzt kann das Rad ein wenig vom Achsstift gezogen werden und das erste Kugellager entnommen werden.
  • Durch leichte Drehbewegungen der Rolle auf der Achse kann auch das zweite Lager sanft aus der Rolle gedrückt werden.

Tipp:  Sowohl die beiden  Speedringe, die sich an der Achsmutter befinden, als auch den Spacer sofort ordentlich an einen sicheren Platz legen, damit sie nicht verloren gehen.

Einbau Nach der Reinigung der Kugellager werden diese wieder in richtiger Reihenfolge eingebaut. Da zuvor alle Teile ordentlich beiseitegelegt wurden, geht auch der Einbau gut von der Hand.

  • Zunächst wird das erste gereinigte Kugellager in die innenliegende Seite der Rolle gedrückt. Möglicherweise sitzt es noch nicht in der optimalen Position, was aber durch das im letzten Arbeitsschritt erfolgende Anziehen der Achsmutter ausgeglichen wird.
  • Anschließend wird einer der Speedringe auf die Achse geschoben.
  • Darauf wird die Rolle mit dem innenliegenden Kugellager gesetzt.
  • Nun folgt der Spacer.
  • Das zweite Kugellager wird in die außenliegende Seite der Rolle gedrückt.
  • Als nächstes ist der zweite Speedring an der Reihe.
  • Jetzt kann die Achsmutter montiert werden.
  • Abschließend erfolgt das Anziehen der Achsmutter. Dies darf und soll fest geschehen, aber nicht übertrieben fest. Dadurch wird das Kugellager (möglicherweise hörbar) in seine korrekte Position gebracht.
  • Die Achsmutter darf nun noch einmal ganz leicht mit maximal einer halben Umdrehung gelöst werden.

Wenn die Rollen nun frei drehen, kann der Fahrspaß weitergehen.

Zur Beachtung Einseitig geschlossene Z oder RS Kugellager werden mit der offenen Seite in die Rolle eingebracht.

Longboard Kugellager – Tipps für eine lange Lebensdauer

Um mit dem neuen Kugellager lange fahren zu können, sollte man auf dessen Reinigung sehr großen Wert legen. Sollte das Longboard und somit die Rollen nass werden, müssen diese schnell getrocknet werden. Rost legt sich bereits nach wenigen Stunden ab und zerstört das Kugellager.

Um lange Freude zu haben, sollte man diese Tipps beherzigen:

  • regelmäßige Reinigung
  • Kugellager fetten
  • Regelmäßig das Kugellager wechseln
  • immer die Spacer verwenden, denn diese verhindern ein Zusammendrücken der Lager
  • beim Kauf auf den ABEC achten

Longboard Kugellager – das Fazit

Der Kugellager Vergleich rentiert sich in jedem Fall. Der Online Shop bietet unzählige gute Marken an, welche alle ihre Vorteile haben. Im Internet kann man so manche Kugellager Empfehlung lesen und so das beste Produkt für sich finden. Die Kugellager werden alle in derselben Größe hergestellt, daher kann man sich beim Kauf dieser auf die optischen Reize konzentrieren. Der ABEC sollte jedoch nicht außer Acht gelassen werden. Auch wenn Produkte mit einem höheren ABEC etwas teurer erscheinen, so wird man auf lange Sicht damit sicher besser aussteigen.

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