Longboards-Fahren für Anfänger – so beginnen Sie

Hudora LongboardsMittlerweile gehören die beliebten Longboards zum Standard in Parks und auf den Fußgängerwegen. Egal, ob in der Großstadt oder auf dem Land: Jugendliche und Erwachsene lieben es, sich auf den skateboardähnlichen Longboards fortzubewegen und dabei gleichzeitig die eigene Fitness zu unterstützen. Wer regelmäßig trainiert und das Longboard in diesem Zusammenhang fest in seinen Alltag integriert, kann in der Regel bereits nach den ersten Wochen maßgebliche Erfolge verzeichnen. Wer die unterschiedlichen Brems- und Fahrtechniken sicher beherrscht, erkennt schnell, dass ein optimales Fahrgefühl dafür sorgt, dass eventuelle Stürze aus der Anfangszeit schnell der Vergangenheit angehören. Viele Longboard-Fahrer beginnen daher schon vergleichsweise schnell, sich an Tricks und neue Diszplinen heran zu wagen.

Longboards und Skateboards im direkten Vergleich – was ist anders?

Longboards-Fahren für Anfänger - so beginnen SieAuch wenn die Longboards vor allem von Laien auf der Straße immer wieder als „Skateboards“ betitelt werden, sind vor allem Hobby- und Profisportler der Ansicht, dass es sich bei den beiden Gegenständen um vollkommen unterschiedliche Sportgeräte handelt. So verfügen die klassischen Longboards beispielsweise über ein deutlich längeres Deck als die Skateboards und bieten damit mehr Raum, um, besonders als Anfänger, die ersten Tricks und Techniken ausprobieren zu können.

Zudem verfügen die Longboards über etwas weichere Rollen, was nicht nur eine geringere Lärmbelästigung, sondern auch ein weitaus komfortableres Fahrgefühl zur Folge hat. Wer sein Longboard regelmäßig fährt, weiß außerdem, dass dieses im Rahmen der unterschiedlichsten Fahrstile optimal einsetzbar ist. Dennoch: wer sein Longboard optimal und mit all seinen Facetten nutzen möchte, muss üben. Um alle Möglichkeiten in Bezug auf Komfort, Flexibilität und Sportlichkeit auskosten zu können, erfordert es in den meisten Fällen Zeit und Geduld.

Das perfekte Einsteigermodell – mit vielen kleinen Schritten zum sportlichen Erfolg

Wer sich für das Longboardfahren als abwechslungsreiche Freizeitbeschäftigung interessiert, sollte sich zunächst mit dem breit-gefächerten Angebot der verschiedenen Hersteller auseinander setzen. Hier existieren klassische Einsteigermodelle, die Sie langsam und dennoch qualitativ hochwertig an Ihr neues Hobby heran führen können. Die Einsteigermodelle im Bereich der Longboards zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie:

  • etwas günstiger sind als die Variante für Profis
  • Fahreigenschaften bieten, die sich perfekt dazu eignen, um sich an das Longboardfahren zu gewöhnen
  • es aufgrund der verwendeten Materialien ermöglichen, dass das Fahren und Bremsen vergleichsweise schnell erlernt werden kann.

Auch im Bereich der Einsteigermodelle für Longboards werden viele Artikel so konstruiert, dass sie einen bestimmten Fahrstil unterstützen. Überlegen Sie sich daher vorher, für welche Art des Fahrens Sie sich am ehesten begeistern können und treffen Sie danach eine fundierte Entscheidung!

Schützen Sie sich vor Verletzungen!

Während ein Fahrradhelm für die meisten Radfahrer in der heutigen Zeit zur selbstverständlichen Ausstattung gehört, entscheiden sich vor allem passionierte Longboardfahrer leider immer noch gegen eine hochwertige Schutzausstattung. Eine Vielzahl an Verletzungen kann jedoch erwiesenermaßen durch Helm, Schoner und Co. klar vermieden werden. Verbinden Sie den Kauf eines neuen Longboards daher am besten immer mit der Recherche nach Schutzhelm, Knie- und Ellenbogenschonern und tragen Sie somit dazu bei, dass der Spaß an einem neuen Hobby möglichst lange anhält!

Tipp! Sportlichere Fahrer, die nicht „nur“ mit dem Longboard von A nach B fahren möchten, sonders es auch lieben, Tricks bzw. Sprünge zu absolvieren, sollten ihre Ausstattung zudem um Rückenprotektoren erweitern.

Die ersten Meter auf dem Longboard – lernen Sie das Board kennen!

Beim Longboardfahren ist es, wie bei anderen Sportarten auch, immer wichtig, dass Sie sich langsam und strukturiert mit Ihrem neuen Hobby auseinander setzen. Vergewissern Sie sich daher zunächst, ob Sie es bevorzugen, mit dem linken oder mit dem rechten Fuß vorne zu stehen. Der hintere Fuß stößt sich danach vom Boden ab. Vor allem Anfänger zeigen sich in diesem Zusammenhang immer wieder von der Tatsache überrascht, wie viele Meter, trotz einer vergleichsweise geringen Anstrengung, auf dem Longboard zurück gelegt werden können. Wenn Sie ein wenig Fahrt aufgenommen haben, stellen Sie auch den zweiten Fuß auf das Brett und wählen einen sicheren Stand.

Bremsen als wichtiger Faktor

Keine Frage: wer sich sicher auf dem Longboard bewegen möchte, sollte in jedem Falle bremsen können! Hier gehören vor allem zwei Varianten zum Standard und sollten von Menschen, die nicht nur auf abgesperrten Plätzen, sondern auch auf Gehwegen unterwegs sind, in jedem Falle beherrscht werden.

Fußbremse Springen
  • Sie nehmen den hinteren Fuß vom Board und lassen diesen so lange auf dem Boden schleifen, bis das Longboard zum Stehen gekommen ist
  • Sie „hüpfen“ über das fahrende Board und kommen vor selbigem wieder auf dem Boden auf.
  • Achten Sie jedoch in jedem Falle darauf, sich nicht allzu enthusiastisch vom Logboard abzustoßen, um dieses nicht zu weit nach hinten und damit eventuell in den Lauf anderer Passanten zu kicken!

Mit Tricks zum passionierten Fahrer – der Blick über den Tellerrand

Wer sich sicher auf dem Longboard bewegen kann, wird oft durch die Tatsache gereizt, dass auch viele Anfänger bereits kleine und herausfordernde Tricks beherrschen. Prinzipiell spricht natürlich nichts dagegen, sich mit einer entsprechenden Schutzausstattung auszurüsten und sein Können an der nächsten Halfpipe unter Beweis zu stellen. Hier kommt es im Wesentlichen auf die Technik und die gezielten Bewegungsabläufe an. Wer zu sehr schaukelt oder den festen Stand auf dem Board verliert, fällt. Achten Sie daher darauf, sobald Sie die Rundung der Halfpipe hochfahren, Ihre Beine in jedem Falle durchzustrecken.

Sobald Sie den höchsten Punkt erreicht haben, drücken Sie sich oben fest ab und beugen die Knie. Besonders das Fahren auf der Halfpipe zeigt in diesem Zusammenhang, dass es beim Longboard nicht ausschließlich auf den Spaßfaktor, sondern auch auf körperliche Fitness ankommt. Gerade das regelmäßige Abdrücken, Knie beugen und strecken trainiert die Muskeln in den Oberschenkeln nachhaltig.

Vor- und Nachteile der Tipps für Longboard-Anfänger

  • ideal für einen langsam Einstieg
  • mit einer passenden Schutzausrüstung können Sie viele Verletzungen vermeiden
  • die Tipps sollten erst in Ruhe ausprobiert werden, bevor Sie sich an waghalsige Strecken wagen

Stellen Sie sich Ihre persönliche Ausstattung zusammen!

Beim Longboarding kommt es im Wesentlichen darauf an, dass Sie sich auf dem Board wohl fühlen. Entscheiden Sie sich daher für eine Ausstattung, die Sie sowohl in optischer als auch in funktionaler Hinsicht optimal anspricht und gehen Sie besonders in Bezug auf hochwertige Materialien und eine gute Verarbeitung keine Kompromisse ein!

Sehen Sie zudem die Schutzausstattung als eine wertvolle Ergänzung zu Ihren ersten Metern auf dem Longboard und erleben Sie, wie viel Spaß es machen kann, ein neues Hobby für sich zu entdecken!

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