Achsen – wichtiges Verbindungsteil

AchsenDie Longboard Achsen sind ein wichtiges Element des Longboards, verbinden sie doch das Deck mit den Rollen und sorgen für die Lenkung des Boards. Sie sind ähnlich aufgebaut wie Skateboard Achsen, dennoch gibt es hier, wie auch bei den anderen Bestandteilen des Longboards Achsen-Unterschiede. In diesem Artikel werden die verschiedenen Longboard-Achsen vorgestellt und auch erklärt, wie man diese richtig montieren und richtig einstellen kann, sodass das individuell erwünschte Fahrgefühl erzielt werden kann.

Achse Test 2017

Die Longboard Achse im Überblick

AchsenLongboard Achsen werden meist als Longboard Achsen Set angeboten, die als Verbindungselement zwischen dem Deck und den vier Rollen fungieren. Der generelle Aufbau einer Board-Achse ist folgender: An dem sogenannten Hanger, meist 150 mm, 200 mm oder 250 mm breit, werden die Rollen durch den Kingpin und die Kingpin-Mutter festgemacht.

An den Seiten der Longboard Achsen stehen die sogenannten Achsstifte über, an denen die Wheels oder Rollen befestigt werden. Die Speedrings verhindern als Unterlegscheiben an dem Achsstift, dass die Kugellager Reibung durch die Achsmutter oder den Hanger ausgesetzte werden. Weiteres Zubehör sind die Bushings, auch Lenkgummis genannt und die Unterlegscheiben, die unter der Bezeichnung Washer geführt werden.

Der Achsen Vergleich

Im Achsen Test werden zwei Subtypen von Longboard Achsen unterschieden:

  • Standard King-Pin-Achsen, auch Traditional King-Pin-Achsen oder TKP
  • Reverse King-Pin-Achsen, auch RKP genannt.

Im Achsen Vergleich zeigt sich, dass jede der Longboard Achsen Sorten bestimmte Eigenschaften aufweist und somit für unterschiedliche Einsatzgebiete geeignet ist. Die Standard King-Pin-Achsen sind denen eines Skateboards sehr ähnlich, da der Kingpin hier zur Mitte des Bretts zeigt. Diese Achsen weisen eine geringere Höhe auf als die Reverse King-Pin-Achsen und sind im Fahrverhalten deutlich träger und werden deshalb gerne von Cruisern, aber auch von einigen Freeride und Downhill-Skatern verwendet. Auch bei Retro-Boards findet dieser Achsen Typ Verwendung.

Bei dem Reverse Kingpin Achsen sitzt der Kingpin anders als beim Skateboard schräg in der Lonboard Achse und ist – statt wie beim Skateboard nach innen – nach außen gerichtet. Dadurch, dass die Achsen quasi umgedreht sind, reagieren sie schneller und zeigen sich lenkfreudiger und sind genauer zu steuern und regulieren. Das individuelle Fahrverhalten kann durch die passenden Achsen also optimal unterstützt werden.

Achsen für das Longboard kaufen – führende Marken

Gute Erfahrungen bezüglich guter Standard King-Pin-Achsen werden im  Achsen Vergleich unter  anderem mit folgenden Marken gemacht

  • Paris
  • Bear
  • Gunmetak
  • Gullwing
  • Tracker

Eine Empfehlung für Reverse King-Pin-Achsen sind im Achsen-Test unter anderem

  • Sabre
  • Randal
  • Paris
  • Pogo
  • Bolzen
  • Seismic

Weitere Achsen Unterschiede

Weitere Achsen Unterschiede zeigen sich in der Achsenbreite und in der Achsenhöhe. Die Achsenbreite richtet sich nach der Breite des Bretts und beträgt etwa 180 mm. Die Achse sollte mit der Achsmutter an der Kante des Decks abschließen. Anfänger sollten die Achsen lieber zu breit als zu schmal wählen. Schmale Achsen sind beweglicher und wendiger als breite, während diese mehr Stabilität bieten. Daher gilt die Empfehlung, dass schmalere Modelle für Slalom-Fahrer und Cruiser und breitere Achsen für Downhill-Fahrer und Freerider ideal sind.

Tipp! Die Achsenhöhe wird in Low, Mid und High unterteilt. Die Longboard Achsen und Rollen sollten aufeinander abgestimmt sein, daher wird im Handel oft ein Achsen Rollen Set angeboten. Werden die Achsen mit Rollen kombiniert, die zu groß sind, kann es zu Wheelbytes kommen.

Achsen montieren und Achsen einstellen

Das Setup der Achsen ist wichtig, damit die Achsen nicht quietschen und das gewünschte Fahrverhalten ermöglichen. Die Achsen richtig einstellen und richtig montieren kann man auf verschiedene Arten. Es gibt im Wesentlichen vier verschiedene Möglichkeiten die Achse am Longboard zu befestigen:

Variante Hinweise
Top Mount das Schrauben von unten
Drop-Through die Achse wird von oben am Deck angebracht
Dropped bei dieser Anbringung wandert der Schwerpunkt nach unten
Doubledrop eine Mischung aus Drop-Through und Dropped und eher selten

Besonders beliebt ist die Drop-Through Variante. Je nachdem, wie fest die Kingpins angezogen werden, kann das Fahrverhalten noch beeinflusst werden. Für das Downhillfahren etwa empfiehlt es sich, die hintere Achse härter einzustellen, als die vordere Achse. Auch verschiedene Lenkgummis, die Bushings, können einen Einfluss haben auf die Lenkung der Achse haben. Die Lenkgummis sind in jeder Achse jeweils oben und unten angebracht und können in verschiedenen Formen und Härtestufen gekauft werden.Mehr Kontrolle erlauben die Cone Bushings, während Barrel Bushings die Achse behäbiger werden lassen.

Der sogenannte Basisplatten-Pivot-Winkel wirkt sich ebenfalls auf das Fahrverhalten aus. Für Turns eignen sich Winkel von 50Grad, während ein niedriger Winkel gut für eine hohe Geschwindigkeit ist. Zudem kann man Achsen mit Federung verwenden.

Vor- und Nachteile von hochwertigen Achsen

  • fördern die Lenkgenauigkeit des Longboards
  • für verschiedene Fahrstile erhältlich
  • keine

Achsen für das Longbaord kaufen – günstig im Online Shop

Eine echte Empfehlung für Selber-Bauer ist das Bestellen im Online Shop. Hier können Sie nach einem gründlichen Vergleich das passende Achsen-Set aussuchen, alle Angebote einem Preisvergleich unterziehen und auch die Preise der verschiedenen Anbieter vergleichen. Besonders billig wird es, wenn Sie die Achsen im Sale kaufen oder auf einen Shop mit der Rubrik Outlet zurück greifen. Achten Sie auch auf mögliche Kosten für den Versand. Sehr günstig ist es auch häufig, ein Achsen-Set oder ein Achsen Rollen Set zu kaufen.